Anne und Gerd Korn

Anne und Gerd Korn lernten sich in ihren Gesellenjahren kennen, die sie in verschiedenen Berliner Werkstätten verbrachten und mit der Meisterprüfung abschlossen. Zuvor hatte Gerd Korn seine Ausbildung zum Goldschmied bei Rudi Hofer in Berlin absolviert. Anne Korn kam nach ihrer Ausbildung in der Werkkunstschule in Schwäbisch-Gmünd nach Berlin.

1969 - Eröffnung der ersten Werkstatt

1969 - Eröffnung der ersten Werkstatt in der Weißenburger Straße 19 in Spandau Wilhelmstadt. Anne und Gerd Korn legten sich von Anfang an darauf fest, ausschließlich den eigenen handgefertigten Schmuck anzubieten. Diesem Vorsatz ist die Goldschmiede Korn bis heute treu geblieben. Ihren Schmuck zeigten sie auch auf den vielen Ausstellungen der Gold-und Silberschmiedeinnung Berlin.

1975 – Umzug der Goldschmiede

1975 – Umzug der Goldschmiede und der Familie Korn mit inzwischen 2 Kindern in die Schönwalder Str. 111 in der Spandauer Neustadt mit darüber liegender Wohnung. Hier war die Werkstatt zugleich der Ausstellungsraum, ein Konzept, das in allen weiteren Standorten bis heute beibehalten wurde.

1987 – Endlich eine Werkstatt in der Altstadt Spandau

1987 – Endlich eine Werkstatt in der Altstadt Spandau, im Innenhof des ehemaligen „Hotel zum Stern“ in einer denkmalgeschützten Remise. Sie war eine Oase in der turbulenten Zeit nach der Wende. Mehrere Auszeichnungen und Preise bei Wettbewerben in Deutschland, Japan und Frankreich erregten die Aufmerksamkeit der Presse und sorgten dafür, dass die Kunden den Weg in den abgelegenen Hof fanden.

2002 – Umzug der Goldschmiede in das historische Scheunenviertel in Kremmen

2002 – Umzug der Goldschmiede in das historische Scheunenviertel in Kremmen. Die Scheune, die Anne und Gerd Korn seit 1997 an den Wochenenden und im Urlaub um- und aufgebaut hatten, war auch Galerie, Café und Veranstaltungsort. Auch wenn die berufliche Laufbahn von Anne und Gerd Korn seit 2008 offiziell beendet ist, nehmen sie sich neben Enkeln, Gartenarbeit, Reisen u.v.m. noch immer Zeit für das Goldschmieden, meist in der Werkstatt ihres Sohnes Max.